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Gene beeinflussen Wachstum von Kindern

Auch Spätfolgen wie Übergewichtigkeit spielen laut norwegischen Forschern eine Rolle.

06.10.2019

Forscher der Universität Bergen haben neue genetische Signale gefunden, die das Wachstum von Kindern beeinflussen. Das könnte ein wichtiger Schritt hin zur Behandlung von wachstumsbedingten Erkrankungen sein, meint Studienleiter Pål Rasmus Njølstad. Derartige Erkrankungen sind unter anderem Fettleibigkeit und Mangelernährungserscheinungen.

BMI ist der Schlüssel

"Die Studie bringt eine bisher unbekannte Rolle von Veränderungen an Genen an den Tag, die am Leptin-Signalweg beteiligt sind", ergänzt Stefan Johnsson, ebenfalls Mediziner und Coautor der Studie. Diese Veränderung wirke sich auf den Body Mass Index (BMI) beim Wachstum des Fötus, von Neugeborenen und heranwachsenden Kindern aus. Leptin ist ein Hormon, das vor allem im Fettgewebe unter der Haut produziert wird. Es ist für die Energiebilanz des Körpers zuständig und sorgt für ein Gefühl der Sattheit. Das bewirkt geringere Fettablagerungen in den Adipozyten, den Zellen des Fettgewebes.

An der Studie nahmen 114.000 Kinder und ihre Eltern teil. Acht Jahre lang maßen die Forscher regelmäßig den BMI. Das habe gezeigt, dass erhöhte Werte für den Leptin-Rezeptor bei Kindern eine positive Wirkung auf die Gewichtsentwicklung haben. Dies führe nicht zu Übergewicht, wenn sie erwachsen werden. Njølstad glaubt, dass diese Erkenntnis zur Entwicklung von Medikamenten führen kann, die das Wachstum bei Kindern beschleunigen, die es nötig haben.

Störungen auf der Spur

Die Studie war darauf angelegt, nicht nur die Ursache von Wachstumsstörungen und Übergewichtigkeit herauszufinden, sondern auch für das Diabetesrisiko sowie für angeborene Missbildungen. Nachdem ein Teilergebnis erzielt worden ist, bleibt jetzt die Aufgabe, auch die übrigen Gründe für krankhafte Entwicklungen zu finden, die genetisch bedingt bereits bei der Geburt vorhanden sind.

Quelle: pressetext.com

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