MED-Reporter.at | 26.06.2019 | 22:10
HOME | GESUNDHEIT | PHARMA | PARTNER

Fettleibigkeit auf dem Land höher als in der Stadt

Menschen wurden seit 1985 um durchschnittlich 5 bis 6 Kilo schwerer.

Eine internationale, vom Imperial College London geleitete Studie, an der ein Netzwerk von mehr als 1.000 Forschern - unter anderem auch das Österreichische Akademische Institut für Ernährungsmedizin, ÖAIE - auf der ganzen Welt beteiligt war, ergab, dass der Body Mass Index (BMI) von 1985 bis 2017 bei Frauen weltweit durchschnittlich um 2 und bei Männern um 2,2 Punkte stieg. Umgerechnet wurden die Menschen durchschnittlich um 5 bis 6 Kilogramm schwerer.

Mehr als die Hälfte des weltweiten Anstiegs in diesen 33 Jahren fand in ländlichen Gebieten statt. In einigen Ländern mit durchschnittlich niedrigen und mittleren Einkommen machten ländliche Gebiete sogar mehr als 80 Prozent des Anstiegs aus. Für Kurt Widhalm, den Präsidenten des ÖAIE, zeigen diese Zahlen die drastische Fehlentwicklung der weltweiten und auch heimischen Ernährungsgewohnheiten auf.

 mehr ...

Erste Wiederbelebung von Herzzellen gelungen

Forschern am King's College London ist es gelungen, durch einen Infarkt abgestorbene Herzzellen zu ersetzen, zumindest in Schweinen. Dazu haben die Wissenschaftler in die geschädigten Organe kleine Stücke genetischen Materials, genannt microRNA-199, eingepflanzt. Einen Monat später war die Herzfunktion komplett wiederhergestellt.

 mehr ...

Stress und Hungerhormon senken Fruchtbarkeit

Forscher der RMIT University haben einen Zusammenhang zwischen chronischem Stress, Fortpflanzungsproblemen und dem Hungerhormon Ghrelin hergestellt. Hohe Werte des Hormons, das den Appetit anregt und in stressigen Situationen freigesetzt wird, könnte laut den Experten für einige Aspekte der Fortpflanzungsfunktion schädlich sein.

 mehr ...

Nahrung löst Immunantwort im Darm aus

Nahrung löst im menschlichen Darm eine Immunantwort aus. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Forscher der Universität Marburg. Sie stellen damit ein in der Wissenschaft bislang festgeschriebenes Gesetz auf den Kopf. Laut dem Team um den Immunologen Ulrich Steinhoff löst die Nahrung im Dünndarm eine Immunantwort aus, die dadurch in Schach gehalten wird, dass die beteiligten Immunzellen absterben.

 mehr ...

Verwandte Meldungen

Junge Mütter achten zu wenig auf eigene Gesundheit
Blinddarm-OP erhöht Risiko für Parkinson
Fibromyalgie: Bluttest bringt Gewissheit
US-Schüler haben zu hohe Blutzuckerwerte
Grüner Tee macht Labormäuse schlank
Zigaretten ebnen Weg für harte Drogen
Wochenbettdepression auch bei Vätern
Diagnose wichtig, um Allergene zu vermeiden
Medea: Simon Stone nach Euripides
Kinderkrebs-Überlebende erleiden oft Herztod
Amerikaner nehmen Übergewicht nicht ernst
Neues Infoportal: meineprostata.at
 
HOME | GESUNDHEIT | PHARMA | PARTNER
© 2008-2019 MED-Reporter.at