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  • Mehr Tollwut-Impfungen für Hunde gefordert

  • Tausende Kinder sterben Jahr für Jahr an den Folgen der Krankheit.

  • 29.05.2014
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  • Finanzierungsengpässe für Tollwutimpfungen bei Hunden kosten jährlich viele Kinder das Leben. Laut der World Organisation for Animal Health (OIE) könnte damit ein Zehntel der Behandlungskosten reduziert werden. Jährlich sterben rund 55.000 Menschen an Tollwut. Rund 40 Prozent der Betroffenen sind, wenn sie gebissen werden, jünger als 15 Jahre. Bereits 1885 entwickelten Louis Pasteur und Emile Roux einen Impfstoff, der seitdem Millionen Menschen vor einer Erkrankung bewahrt hat.

  • Vor allem Asien betroffen

  • Der Impfstoff hat dazu beigetragen, dass die Krankheit in vielen Teilen der Welt bei Hunden und anderen Arten wie Füchsen, die die Infektion übertragen können, nicht mehr vorkommt. Die Kosten für die Prävention sind jedoch immer noch relativ hoch. Das bedeutet, dass die Krankheit in armen Regionen Asiens oft auftritt.

    Die Opfer sind häufig Kinder, die ohne Angst oder Vorsicht auf infizierte Hunde zugehen. Sehr kleine Kinder sind häufig nicht in der Lage, ihren Eltern mitzuteilen, was mit ihnen geschehen ist. Gesundheitsbehörden befürchten daher, dass die Zahl der Todesopfer noch weitaus höher sein könnte. OIE-Chef Bernard Vallat zufolge steht international zu wenig Geld für das Eliminieren der Krankheit bei Hunden zur Verfügung.

    "Auch wenn wir nachweisen, dass das Impfen von Hunden nur zehn Prozent der Kosten der Behandlung von Patienten, die weltweit von Hunden gebissen wurden, verursacht, können wir mit dieser Botschaft nicht alle Spender überzeugen", so Vallat. Tollwut tritt laut dem Experten nur noch in wenigen Ländern auf. "Bis zu 70.000 Kinder sterben jedes Jahr unter unvorstellbaren Schmerzen", weiß der Experte.

  • Billige Impfstoffe nicht immer gut mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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