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  • Innovative Medikamente gegen chronischen Schmerz

  • Medikament einer neuen Substanzklasse greift Schmerzen gleich doppelt an.

  • 04.11.2010
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  • Etwa 1,5 Millionen sterreicher/-innen ber 16 Jahren haben chronische Schmerzen. Die Palette der Behandlungsmglichkeiten, die ihnen zur Verfgung steht, hat sich zuletzt um einige Optionen erweitert und wird das auch in Zukunft tun, so o. Univ.-Prof. Dr. Hans Georg Kress anlsslich der 10. sterreichischen Schmerzwochen der SG.

  • Medikament einer neuen Substanzklasse

  • Eine neue Substanzklasse wurde mit der Innovation Tapentadol eingefhrt, in schnell wirksamer (immediate release, IR) Form und als Retard-Prparat (prolonged release - PR). "Tapentadol vereinigt in seinem Molekl erstmals zwei unabhngige analgetische Wirkprinzipien: den Opioidrezeptor-Agonismus MOR der Opioide und gleichzeitig die Noradrenalin-Wiederaufnahme-Inhibition NRI der Antidepressiva", erlutert Prof. Kress. "Damit ist Tapentadol der erste klinisch verfgbare Vertreter der Analgetika-Gruppe MOR-NRI."

    In Studien zeigte sich, dass IR-Tapentadol bei postoperativen und anderen Akutschmerzen vergleichbar wirksam ist wie rasch wirksames Oxycodon bzw. Morphin. Retardiertes Tapentadol wurde in Studien unter anderem bei chronischen Rckenschmerzen, bei Arthrose des Hft- und Kniegelenks und bei schmerzhafter diabetischer Polyneuropathie untersucht. Prof. Kress: "Bei der Behandlung dieser chronischen entzndlichen, nozizeptiven und zum Teil neuropathischen Schmerzen erwies sich PR-Tapentadol als zumindest ebenso wirksam wie entsprechende Dosierungen von Oxycodon." Es zeichnet sich jedoch durch signifikant bessere Vertrglichkeit auch gegenber Oxycodon aus, insbesondere bezglich belkeit, Verstopfung und Juckreiz.

    Das Problem: "Tapentadol wurde zwar in 26 Lndern der EU zugelassen, nicht jedoch in sterreich, weshalb Schmerzpatienten hierzulande nicht davon profitieren knnen", kritisiert Prof. Kress. "Es gibt auch eine Reihe innovativer Schmerzmedikamente, die in sterreich zwar zugelassen sind, nicht jedoch in den Erstattungskodex aufgenommen wurden. Das bedeutet fr Patienten, dass die Erstattung dieser Medikamente im Einzelfall beantragt werden muss und diese nur mit ausdrcklicher kontrollrztlicher Erlaubnis von den Krankenkassen in sterreich bezahlt werden. Das ist aus schmerzmedizinischer Sicht hochproblematisch und schafft eine Zwei-Klassen-Medizin."

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  • Quelle: sterreichische Schmerzgesellschaft

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