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  • Medikamentenvereinbarungen gehen am Ziel vorbei

  • Pharmig: 1,9 Prozent Steigerung rechtfertigt keine zustzlichen Einsparungen.

  • 01.02.2010
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  • Die aktuellen Zahlen der sterreichischen Apothekerkammer zeigen: Die Ausgaben fr Arzneimittel, die ber ffentliche Apotheken auf Kassenrezept abgerechnet werden, sind nur um 1,9 Prozent gestiegen. Laut Pharmig Generalsekretr Dr. Jan Oliver Huber ist das keine berraschung: "Wir haben bereits letzten Sommer darauf hingewiesen, dass sich die Krankenkassen keine Sorgen um Medikamentenausgaben machen mssen. In sterreich wird bereits, wo es geht, bei Medikamenten gespart." Die ffentlichen Apotheken machen rund 85 Prozent vom Gesamt-Kassenmarkt fr Arzneimittel aus. Insgesamt erwartet die Pharmig fr 2009 eine Steigerung der Arzneimittelausgaben der Kassen um zwei Prozent. Die Pharmawirtschaft hat durch die freiwilligen Zahlungen des Rahmen-Pharmavertrages tatkrftig zu dieser Kostendmpfung beigetragen.

  • Keine Medikamentenvereinbarungen notwendig

  • Die Erstattung von Medikamenten ist in sterreich mit dem Erstattungskodex und den Folgeverordnungen, wie beispielsweise die Richtlinien ber die konomische Verschreibweise von Heilmitteln und Heilbehelfen (RV), bereits sehr restriktiv geregelt. Die Entwicklung der Arzneimittelausgaben der letzten Jahre zeigt, dass diese Regularien auch greifen. "Die sterreichischen rztinnen und rzte verschreiben wenn mglich bereits konomisch. Sie brauchen dafr keine neuen Vereinbarungen", betont Huber. "Setzen sich Vereinbarungen la Salzburg durch, ist nicht mehr sichergestellt, dass jeder Patient das Medikament bekommt, das ihm am besten hilft." Auch rztekammer-Prsident Dr. Walter Dorner wies bereits darauf hin, dass die Sparplne der Kassen die gesundheitliche Versorgung der Patienten verschlechtern knnten.

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  • Quelle: Pharmig - Marke: Pharmig

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