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  • Muttermilch: Stammzellen leben im Nachwuchs weiter

  • Nachweis erstmals bei Musen gelungen - Medizinischer Einsatz angedacht.

  • 06.11.2014
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  • Muttermilch von weiblichen Musen enthlt Stammzellen, die spter zu Teilen des Krpers eines Nachkommen werden, wie Wissenschaftler der University of Western Australia herausgefunden haben. Ob das auch beim Menschen der Fall ist, bleibt offen. Vor sieben Jahren hatten Mediziner entdeckt, dass die menschliche Muttermilch auch eine Art von Stammzellen enthlt. Die Frage war, ob diese Zellen beim Kind eine Funktion bernehmen oder ob sie einfach nur in der Muttermilch enthalten sind.

  • Zellen integrieren sich komplett

  • Die beim "National Breastfeeding and Lactation Symposium" in London vorgestellten Studienergebnisse zeigen, dass die Stammzellen aus dem Magen in das Blut gelangen und im spteren Leben des Nachwuchses eine Funktion bernehmen. Das Team um Foteini Hassiotou gelang dieser Nachweis mit gentechnisch vernderten Musen, deren Zellen das Gen tdTomato enthielten.

    Diese Zellen leuchten unter fluoreszierendem Licht rot. Die weiblichen Muse paarten sich. Nach der Geburt ihres eigenen Nachwuchses nhrten sie jedoch gentechnisch nicht vernderte Muse mit ihrer Milch. Alle roten Zellen, die bei diesen Tieren nachweisbar waren, mussten daher ber die Milch in ihren Krper gelangt sein.

    Als diese Tiere erwachsen waren, fanden sich rote Zellen in ihrem Blut und im Gewebe von Gehirn, Thymusdrse, Bauchspeicheldrse, Leber, Milz und den Nieren. Mit Hilfe anderer Verfahren fanden die Forscher auch heraus, dass die Stammzellen herangereift waren. Die Zellen im Gehirn zum Beispiel verfgten ber die charakteristische Form von Neuronen. In der Leber produzierten sie das Protein Albumin und in der Bauchspeicheldrse Insulin. Laut Hassiotou scheinen sich diese Zellen zu integrieren und voll funktionsfhig zu werden.

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  • Quelle: pressetext.com

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