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  • Kinderlähmung: Neues Virus durchbricht Impfschutz

  • Bisher induzierte Antikörper können mutierte Polio-Form kaum erkennen.

  • 21.08.2014
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  • Ein mutiertes Virus hat den Impfschutz für Kinderlähmung (Polio) durchbrochen. Das melden Wissenschaftler der Universität Bonn zusammen mit Kollegen aus Gabun. Bei Opfern eines Ausbruchs im Kongo aus dem Jahr 2010 fanden sie ein mutiertes Virus, das den Impfschutz erheblich unterlaufen konnte. Auch in Deutschland hätte der Erreger vermutlich zahlreiche Menschen anstecken können. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Zeitschrift "PNAS".

  • Immunreaktion entscheidend

  • "Wir haben Polio-Viren aus Verstorbenen isoliert und genauer untersucht. Der Erreger trägt eine Mutation, die seine Gestalt an einer entscheidenden Stelle verändert", unterstreicht Forscher Jan Felix Drexler, der inzwischen in den Niederlanden arbeitet. In der Folge können die durch die Impfung induzierten Antikörper das mutierte Virus kaum noch erkennen und außer Gefecht setzen. Bislang galt die Impfung als hochwirksame Waffe, um den Erreger der Poliomyelitis in Schach zu halten. Ein erfolgreicher Kampf gegen Polio sei aber möglich.

    Um zu ermitteln, wie der neue Erreger dem Immunsystem entgeht, haben die Experten unter anderem Blutproben von 34 Medizinstudenten der Universität Bonn getestet. Alle waren in ihrer Kindheit mit den üblichen Methoden gegen Polio geimpft worden - und zwar durchaus mit Erfolg, wie ein erster Test zeigte. Mit "normalen" Kinderlähmungs-Viren wurden die Antikörper im Blut der Probanden problemlos fertig. Anders sah es beim mutierten Virus aus; hier war die Immunreaktion deutlich schwächer.

  • Ausrottung noch immer möglich mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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