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  • Darmflora massiv von Lebensweise bestimmt

  • Moderne Jäger- und Sammlergesellschaften weisen Unterschiede auf.

  • 17.04.2014
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  • Die Darmflora von modernen Jäger- und Sammlergesellschaften unterscheidet sich grundlegend von jener der "westlichen" Bevölkerungsgruppen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören. Die Experten verglichen die Darmflora der in Tansania lebenden Hadza mit der italienischer Städter, die die "westliche" Bevölkerung repräsentieren. Das Ergebnis: Das Mikrobenprofil der Hadza ist deutlich vielfältiger und weist mehr Bakterienarten auf.

  • Pflanzenreichen Kost versus Burger

  • "Das ist für die menschliche Gesundheit äußerst relevant", sagt Studienleiterin Stephanie Schnorr und betont: "Einige vor allem in Industrienationen vorkommende Krankheiten, wie zum Beispiel das Reizdarmsyndrom, Darmkrebs, Adipositas, Diabetes Typ 2, Morbus Crohn und andere, stehen in Verbindung mit der Verringerung der Diversität der mikrobiellen Darmflora." Hintergrund ist, dass die Darmbesiedelung bei den Hadza sehr gut an die Verdauung unverdaulicher Fasern aus einer pflanzenreichen Kost angepasst ist.

    Die Forscher vermuten, dass die Ernährung dem Stamm hilft, dem faserreichen Essen mehr Energie zu entnehmen. Bei den Hadza-Männern und -Frauen gibt es mit Blick auf die Art und die Anzahl ihrer Darmbakterien aber Unterschiede, was bisher bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe beobachtet wurde. Die Männer jagen und sammeln Honig, die Frauen übernehmen das Sammeln von Knollen und anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln. Obwohl sie das Essen teilen, ist jedes Geschlecht mehr vom eigenen Gesammelten.

  • Ungesund nicht gleich ungesund mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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