go bottom ...
platzhalter

Suche
Gewinnspiele
Auto
e-Card
 

  • Die nicht-alkoholische Fettleber

  • Eine neue Wohlstandskrankheit bricht aus.

  • 03.04.2014
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • Zu den meist unterschtzen Risiken in Zusammenhang mit einem gesundheitsabtrglichen Lebensstil gehrt eine Verfettung der Leber, die nicht alkoholbedingt ist. Welche Konsequenzen bringt eine Fettleber mit sich? Was ist daran so gefhrlich? Wie kann man gegensteuern? Im Rahmen des derzeit in Wien stattfindenden Kongresses des Verbandes der Diaetologen sterreichs werden Mglichkeiten der Behandlung und Vorbeugung von ExpertInnen der Ditologie und Ernhrungsmedizin errtert.

    Leberzirrhose ist lngst nicht mehr nur eine Gefahr fr Menschen, die an Alkoholsucht leiden. Sie ist eine reelle Bedrohung fr weite Teile der Bevlkerung geworden, denn sie ist eine der Konsequenzen der progressiven Form der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung - auch Steatohepatitis (NASH) genannt. "Bereits mehr als 40 Prozent der Bevlkerung leiden unter einer nicht-alkoholischen Fettleber", beziffert Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner, Leiter der Abteilung fr Gastroenterologie und Hepatologie an der Medizinischen Universitt Wien, das Ausma des Problems. Somit handelt es sich um eine echte Volkskrankheit. Vier von zehn Menschen sind gefhrdet, Folgeerkrankungen wie Leberentzndung (Fettleberhepatitis), Leberzirrhose oder Leberkrebs zu entwickeln. Damit nicht genug - auch das Risiko fr Herz-Kreislauferkrankungen ist drastisch erhht. Das fhrt nicht nur zu einer gravierenden Einschrnkung der Lebensqualitt, sondern auch zu einer deutlichen Verringerung der Lebenserwartung. Trauner: "Die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig an Leber- oder Darmkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen oder einer Leberzirrhose zu sterben, ist bei einer nicht-alkoholischen Fettleber drastisch erhht."

    Besonders dramatisch: Auch schon viele Kinder und Jugendliche leiden als Folge von bergewicht und Adipositas an einer Fettleber, wobei hier aufgrund des frheren Beginns die ungnstigen Auswirkungen im Laufe des Lebens noch strker zu tragen kommen drften.

  • Ursachen: vor allem bergewicht und Diabetes

  • Was sind die Ursachen fr diese neue Epidemie? Die Leber spielt eine zentrale Rolle als "Stoffwechselfabrik". Sie baut Nahrungsbestandteile ab und krpereigene Stoffe auf, fhrt schdliche Substanzen der Ausscheidung zu, speichert Glukose, Vitamine und Spurenelemente. "Die nicht-alkoholische Fettleber ist in erster Linie mit bergewicht, dem metabolischen Syndrom und Diabetes assoziiert", erlutert Trauner. Als metabolisches Syndrom oder Syndrom X wird das gemeinsame Vorliegen von bauchbetonter Fettleibigkeit, Strungen des Glukosestoffwechsels bis hin zu Diabetes Typ 2, Strungen des Fettstoffwechsels mit u.a. erhhtem LDL- und zu niedrigem HDL-Cholesterin sowie Bluthochdruck bezeichnet. Wiewohl es sich bei der Fettleber um die Einlagerung von Fetten in Leberzellen handelt, liegt die Hauptursache nicht nur an fetten Speisen, sondern vor allem am berschuss von Zucker und Kalorien, die wir zu uns nehmen. Trauner: "Zucker wird in der Leber in Fett umgewandelt, wobei hier vor allem industriell gefertigter Fruchtzucker heimtckisch ist und sowohl die Fettbildung in der Leber als auch die Durchlssigkeit des Darms fr bakterielle Toxine frdert."

    Die Erkrankung ist berwiegend "hausgemacht", aber nicht nur: "Auch genetische Faktoren und Vernderungen des Darmmikrobioms, also der Gesamtheit der Darmbakterien, spielen eine gewisse Rolle", erklrt Trauner.

  • Massive Lebensstilnderung unumgnglich mehr (mehr...)

  • Neue Medikamente mit groem Potential mehr (mehr...)

  • Quelle: VERBAND DER DIAETOLOGEN STERREICHS

  •  zurück ...
  • MEHR ZU Adipositas

    pixelio.de / Dieter Schtz
    ©pixelio.de / Dieter Schtz
    Peter Hebgen / pixelio.de
    ©Peter Hebgen / pixelio.de
    pixelio.de / Dieter Sch�tz
    ©pixelio.de / Dieter Sch�tz
    aboutpixel.de / Christoph Ruhland
    ©aboutpixel.de / Christoph Ruhland
    pixelio.de / Dieter Schtz
    ©pixelio.de / Dieter Schtz

    Durst nach Alkohol und Zucker: Dehydration schuld

    Zucker-Steuer reduziert Limonaden-Konsum

    Studie: Übergewicht erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Viel Bauchfett erhht Risiko fr eine Angststrung

    Magnesium und Aminosuren: Essentiell fr Erfolg im Sport

     

    KOMMENTARE ANTWORTEN

    • Kommentare zu "Die nicht-alkoholische Fettleber"

    •  
      Kommentar:
      [ 1000 ] Zeichen frei
      Um zu diesem Artikel einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich anmelden.
      Registrieren Sie sich, um Artikel kommentieren zu können.  
     

    ARTIKEL EMPFEHLEN

    Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

     


 

Um frage

  • Sind Sie gegen FSME geimpft?
  •  ja
  •  nein

  •  

Marke suchen

Bookmark and Share

News letter

Abonnieren Sie kostenlos den Newsletter.

 
Copyright © 2007-2018 MED-Reporter.at. All rights reserved. |  Nutzungsbedingungen
go top ...