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  • Medien beeinflussen Jugend-Sexualverhalten nicht

  • Keine nachteilige Wirkung - Eltern sollten Vertrauensvorschuss geben.

  • 02.05.2013
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  • Sexuell eindeutige Medieninhalte beeinflussen kaum das Sexualverhalten junger Menschen. Praktisch wird das Paarungsverhalten Jugendlicher von vielen Faktoren beeinflusst. Das hat eine Online-Befragung der Universitt Kopenhagen ergeben. ber 4.500 Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren nahmen an der Befragung teil.

    Der Erhebung zufolge beschftigten sich 88 Prozent der Mnner und 45 Prozent der Frauen in den vergangenen zwlf Monaten mit pornografischen Medieninhalten. Abweichendes sexuelles Verhalten, wie etwa sehr hufige Partnerwechsel, konnten die Forscher aber nur bei 0,3 Prozent der Befragten ausmachen.

  • Pubertt verlagert sich nach vorne

  • "Es gibt nicht eine homogene Gruppe der Jugendlichen", sagt Sexualpdagoge Michael Hummert vom Institut fr Sexualpdagogik in Dortmund. Nachvollziehbar sei, dass sich die Pubertt in den vergangenen Jahren stark nach vorne verschoben habe. "Die Vorstellungen vom 'ersten Mal' und jene von Beziehung haben sich nicht verndert", sagt Hummert.

    Der Pdagoge bemngelt, dass die Erwachsenenwelt zu wenig Vertrauen in die Sexualitt Jugendlicher hat. Verwahrloste Jugendliche seien Einzelflle. Wegen des Medienkonsums mache sich die Gesellschaft zu groe Sorgen. "Unsere Daten deuten darauf hin, dass ganz individuelle Faktoren fr das Sexualverhalten der Jugendlichen verantwortlich sind", unterstreicht dagegen Studienleiter Gert Martin Hald.

  • Quelle: pressetext.com

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