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  • Krankenhaus Schwarzach wartet auf 6,7 Mio. Euro

  • Mehr als 4.700 Patienten wurden in diesem Winter nach Skiunfllen versorgt.

  • 18.04.2013
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  • Der Winter ist zu Ende und damit zieht auch das Krankenhaus Schwarzach Bilanz ber die intensive Pistenunfall-Saison: Mehr als 4.700 Patienten aus 53 Nationen wurden nach Ski- oder Snowboardunfllen versorgt, die "Gste" stammten unter anderem aus so ski-exotischen Lndern wie Namibia, Peru oder Singapur. Viel Aufwand bedeutet fr das Spital im Salzburger Pongau auch das Einbringen der Behandlungskosten fr auslndische Patienten. Diese betragen aktuell rund 6,7 Mio. Euro.

    Es war ein harter Winter, aber mein gesamtes Team hat hervorragend gearbeitet, zeigt sich Manfred Mittermair, Primar an der Unfallchirurgie im Kardinal Schwarzenbergschen Krankenhaus, zufrieden. Er hat die Leitung der Abteilung im Vorjahr von Dr. Franklin Genelin bernommen und seine erste Skisaison als Chef gut berstanden: Alle rzte, Pflegekrfte und Sekretrinnen waren hochmotiviert, nur so lassen sich die hohen Belastungen in dieser Zeit auch gut bewltigen.

  • Individuelle Betreuung trotz hoher Frequenz

  • Immerhin kommen im Winter tglich bis zu 160 verletzte Patienten in die Schwarzacher Unfallchirurgie, rund 13 Prozent davon werden operiert. Wir legen groen Wert darauf, trotz der hohen Frequenz jeden Patienten mglichst individuell zu betreuen und schnell wieder auf die Beine zu bringen, betont Mittermair. Sein 22-kpfiges Team hat es in der Skisaison neben den klassischen Brchen vor allem mit Knieband- und Wirbelverletzungen zu tun, rcklufig sind hingegen schwere Kopfverletzungen. Hier bewhrt sich eindeutig das immer mehr verbreitete Tragen von Sturzhelmen, erklrt der Primar.

    Die meisten Pistenunfall-Patienten kommen aus sterreich (37 Prozent) und Deutschland (30 Prozent). Touristen aus Dnemark belegen im heurigen Winter noch vor Holland den unrhmlichen dritten "Stockerlplatz" in der Statistik des Pongauer Schwerpunkt-Spitals. Die vielen Patienten aus dem Ausland stellen fr das Krankenhaus Schwarzach auch eine groe Herausforderung in finanzieller Hinsicht dar, ist die Abrechnung und das Einbringen der Forderungen doch erheblich aufwendiger und vor allem zeitintensiver als bei sterreichischen Versicherten.

  • Auslandsforderungen steigen, Inkasso dauert bis zu 18 Monate mehr (mehr...)

  • Quelle: KH Schwarzach

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