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  • Hightech-Mikrochip unterdrückt Hunger-Gefühl

  • Signale direkt an Gehirn geschickt - Klinische Tests für 2016 erwartet.

  • 08.04.2013
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  • Wissenschaftler des Imperial College London haben einen intelligenten Mikrochip entwickelt, der Appetit unterdrücken kann. Tierversuche stehen vor dem Start. Das Implantat soll eine wirksamere Alternative zur Gewichtsreduktion durch operative Eingriffe sein. Der Chip wird am Nervus vagus angebracht, der eine Rolle beim Appetit und einer ganzen Reihe weiterer Körperfunktionen spielt. Erste Tests mit Patienten könnten laut den Forschern innerhalb von drei Jahren durchgeführt werden.

  • Manschette in der Bauchhöhle

  • Das Projekt wird unter der Leitung von Chris Toumazou und Stephen Bloom durchgeführt. Teil ist ein intelligenter implantierbarer Modulator mit nur wenigen Millimetern Durchmesser, der mit Hilfe von Elektroden und einer Manschette in der Bauchhöhle angebracht wird. Der Chip und die Manschette sind darauf ausgerichtet, elektrische und chemische Signaturen des Appetits innerhalb des Nervs zu erkennen.

    Der Chip kann elektrische Signale an das Gehirn senden und das Verlangen nach Essen verringern oder stoppen. Laut den Forschern macht das Identifizieren der Chemikalien das Gerät zu einem viel selektiveren Instrument als wenn es nur auf elektrischen Signalen beruhen würde. Das Projekt hat vom European Research Council eine Förderung in der Höhe von etwas mehr als sieben Mio. Euro erhalten.

    Ein ähnliches Gerät des gleichen Wissenschaftlerteams für die Verringerung epileptischer Anfälle durch das Abzielen auf den Nervus vagus wurde bereits umgesetzt. Laut Toumazou handelt es sich um einen kleinen Mikrochip, der über die Kapazität verfügt, die für das Modellieren der neuronalen Signale notwendig ist, die für die Kontrolle des Appetits verantwortlich sind.

    "Als Ergebnis der Überwachung dieser Signale können wir das Gehirn dazu stimulieren, auf was immer wir beobachten zu reagieren. Es geht um eine Kontrolle des Appetits und nicht darum, auf das Essen zu verzichten. Also vielleicht darum, langsam statt schnell zu essen." Erste Labortests haben laut dem Wissenschaftler die Richtigkeit dieses Ansatzes gezeigt.

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  • Quelle: pressetext.com

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