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  • Diabetes: Erblindung muss nicht sein

  • Fortschritte in Diagnostik und Therapie der diabetischen Netzhauterkrankungen.

  • 24.05.2012
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  • Diabetes mellitus, die hufigste Stoffwechselerkrankung in den Industrielndern, wird hufig unterschtzt, bringt jedoch unbehandelt zahlreiche gefhrliche Folgeschden mit sich. So kann ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus Gefvernderungen zur Folge haben. Ein Organ, das besonders unter diesen Gefvernderungen leidet, ist das Auge, konkret die Netzhaut. Zuckerkranke Menschen entwickeln oftmals Sehverschlechterungen, die auch zur Erblindung fhren knnen. "In Europa ist Blindheit, die durch Diabetes verursacht wurde, die dritthufigste Ursache nach der altersabhngigen Makuladegeneration und dem grnen Star (Glaukom). Weltweit sind rund 2,4 Millionen Menschen durch Diabetes erblindet", so Univ.-Prof. Dr. Anton Luger, Leiter der Klinischen Abteilung fr Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universitt Wien, Vorstandsmitglied der sterreichischen Diabetesgesellschaft (DG).

  • Diabetische Retinopathie

  • Bevor es jedoch zu einer Blindheit kommt, gehen mehrere Stadien der Netzhautvernderungen (diabetische Retinopathie) voran, in denen der weitere Verlauf ganz entscheidend beeinflusst werden kann. Manchmal liegt jedoch leider bereits bei der Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 eine diabetische Retinopathie vor, da Typ 2 Diabetes oftmals erst nach einigen Jahren erkannt wird. Dabei kommt es zu Vernderungen und Neubildung von Blutgefen, die die Netzhaut versorgen. Glaskrper-Blutungen, Abheben der Netzhaut und die Erhhung des Augen-Innendrucks knnen schlielich zur Erblindung fhren.

    Luger: "Dem Entstehen, aber auch dem Fortschreiten der diabetischen Netzhautvernderungen, kann durch optimale Blutzuckereinstellung sowie konsequentes Anstreben der vorgegebenen Blutdruck- und Blutfett-Zielwerte entgegengewirkt werden. Unbehandelt fhrt die Augenerkrankung im Stadium der so genannten proliferativen Retinopathie, wenn es also schon zu Gef-Neubildungen gekommen ist, zu schweren Folgen: jeder zweite Patient wird innerhalb von fnf Jahren blind."

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  • Enorme Fortschritte in Diagnose und Therapie mehr (mehr...)

  • Revolution in der Therapie mehr (mehr...)

  • Quelle: sterreichische Diabetes Gesellschaft

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