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  • Diagnose wichtig, um Allergene zu vermeiden

  • Bereits jeder Dritte in Europa betroffen - Experten raten zu raschen Gegenmaßnahmen.

  • 18.03.2019
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  • Nur wer weiß, welche Allergie vorliegt, ist für die bevorstehende Pollensaison gewappnet. Zu diesem Schluss kommen Karl-Christian Bergmann vom Comprehensive Allergy Center Charité, Barbara Bohle, Leiterin des Instituts für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUniWien, und Nora Zulehner, Medical Advisor für den Allergie-Check-Anbieter igevia bei einem von der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze veranstalteten Infoabend.

    "Allergien lassen sich bis heute nicht primär verhindern, da ist momentan leider nichts zu machen. Das Wichtigste ist aber, die eigene Allergie früh zu erkennen. Dann kann man nach den auslösenden Allergenen suchen und die richtigen Medikamente verschreiben. Die Zahl der Allergiker steigt aber nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahrzehnten. Hier ist ein gewisses Maximum erreicht", meint Bergmann.

  • Pollen schwer zu meiden

  • Laut Zulehner werden bei der Diagnose zuerst im Zuge einer Anamnese Fragen gestellt. Es gibt verschiedene Tests, um Allergien zu überprüfen. Einer davon ist der "Skin Prick Test", bei dem die Haut angerissen und mit einem Allergen in Kontakt gebracht wird. Beim "Prick to Prick Test" werden sowohl die Haut als auch Allergene wie Früchte angerissen. Oder der Provokationstest: Hier werden die Allergene direkt eingenommen.

    Als Therapie können Antihistaminika verschrieben oder eine Allergen-spezifische Immuntherapie durchgeführt werden. In den meisten Fällen wird aber empfohlen, das entsprechende Allergen einfach zu vermeiden, was bei Pollen schwierig sein kann. "Ich empfehle hierbei: Viel Wasser trinken, regelmäßige Gesichtsduschen, wenn möglich kein Alkohol, kein Rauchen. Wenn man draußen unterwegs ist, hilft es, eine Sonnenbrille und einen Hut zu tragen. Man sollte seine Wäsche nicht draußen trocknen lassen und versuchen, Pollen nicht zu Hause zu verteilen. Sport sollte man nur in einer pollenarmen Umgebung betreiben. Und wenn man einen Rasen hat, sollte man den nicht selbst mähen", meint Zulehner.

  • Großstädter eher betroffen mehr (mehr...)

  • Unverträglichkeit keine Allergie mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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