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  • Krebs: Rauchstopp durch Beratung effektiver

  • 24 Wochen lang Gespräche mit Therapeuten sowie Einnahme von Medikamenten erfolgreicher.

  • 03.02.2019
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  • Ein Rauchstopp kann die Wirksamkeit einer Krebsbehandlung laut dem U.S. Surgeon General deutlich erhöhen. Trotzdem raucht fast die Hälfte der Betroffenen nach der Diagnose weiter. Eine Studie von Northwestern Medicine und des Abramson Cancer Center hat jetzt nachgewiesen, dass Krebspatienten beim Aufhören erfolgreicher und ein Jahr später weniger anfällig für einen Rückfall sind, wenn sie 24 Wochen lang zu Beratungsgesprächen gehen und gleich lang das Medikament Vareniclin einnehmen. Normalerweise ist dafür nur ein Zeitraum von zwölf Wochen vorgesehen.

  • Tests mit vielen Krebsarten

  • Laut Seniorautor Brian Hitsman von der Northwestern University Feinberg School of Medicine besteht bei Krebspatienten durch den Stress, dem sie ausgesetzt sind, ein höheres Risiko eines Rückfalls für einen längeren Zeitraum. "Wir sind daher davon ausgegangen, dass das Angebot einer längeren Behandlung wirksamer sein würde", so Hitsman. Die Studienteilnehmer litten an verschiedenen Krebserkrankungen. Die Bandbreite reichte von Brust- über Haut- bis hin zu Lungenkrebs. 40 Prozent litten an einer aktiven Krebserkrankung, andere waren in den vergangenen fünf Jahren erkrankt.

    Der Erfolg bei der Raucherentwöhnung stellte sich jedoch nur bei den 43 Prozent der Patienten ein, die Vareniclin wir vorgeschrieben die ganzen 24 Wochen lang einnahmen. Bei den anderen 57 Prozent der Teilnehmer, die das Medikament nicht wie vorgeschrieben einnahmen, gab es im Vergleich zur Kontrollgruppe, die das Medikament nur in den ersten zwölf Wochen lang erhielt, keinen signifikanten Unterschied beim Rauchstopp oder den Rückfällen. Beide Gruppen erhielten die gleiche Verhaltenstherapie. Dabei handelte es sich um Beratungsgespräche, in denen ein Datum für den Rauchstopp festgesetzt wurde sowie das Erlernen von Fähigkeiten im Umgang mit Entzugssymptomen.

  • Vareniclin ohne Nebenwirkungen mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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