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  • Mutterschaft erhöht Risiko für Schlaganfall

  • Gesunder Lebensstil während und auch nach einer Schwangerschaft bietet guten Schutz.

  • 01.01.2019
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  • Kinder zu haben, steht laut einer Studie der Huazhong University of Science and Technology mit einem um 14 Prozent höheren Risiko einer Herzerkrankung und eines Schlaganfalls in Zusammenhang. Laut Forschungsleiter Dongming Wang kann eine Schwangerschaft zu Entzündungen im Körper, Fettansammlungen in Bauchbereich, Blut und Arterien führen. Diese Veränderungen könnten andauernde Folgen für das Herz-Kreislauf-System haben und damit das Erkrankungsrisiko erhöhen.

  • Zehn Studien ausgewertet

  • Es ist bekannt, dass das Herz während der Schwangerschaft stärker beansprucht wird, das es die Versorgung von Mutter und Kind gewährleisten muss. Die Auswirkungen einer Schwangerschaft auf die Entwicklung späterer Herzerkrankungen wird jedoch in der Forschung kontrovers diskutiert. Für die aktuelle Studie haben die Forscher weltweit Daten für eine Meta-Analyse gesammelt. Ausgewertet wurden schließlich die Daten von zehn Studien mit 3.089.929 Teilnehmerinnen. 150.512 Frauen litten im Beobachtungszeitraum, der zwischen sechs und 52 Jahren lag, an einer Herzerkrankung.

    Die Gesamtanalyse zeigt einen Zusammenhang zwischen einer Geburt und dem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Es konnte ein um 14 Prozent höheres Risiko nachgewiesen werden. Wurde das Risiko mit der Anzahl der Geburten in Verbindung gebracht, stand jede Geburt mit einem um vier Prozent höheren Risiko in Zusammenhang. Faktoren wie BMI, Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen und Einkommen hatten dabei keine Auswirkungen. Ähnliche Zusammenhänge konnten bei verschiedenen Arten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden. Jede Lebendgeburt stand mit einem um fünf respektive drei Prozent höheren Risiko einer koronaren Herzkrankheit oder eines Schlaganfalls in Verbindung.

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  • Quelle: pressetext.com

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