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  • Grippe: Risiko für Schwangere und Fettleibige

  • Aktuelle Richtlinien für die Vereinigten Staaten für bessere Tests sowie rasche Behandlung.

  • 01.01.2019
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  • Schwangere und extrem fettleibige Menschen gehören laut einer Studie der Infectious Diseases Society of America zu jenen Personengruppen, bei denen im Zuge einer Grippe das Risiko von Komplikationen am größten ist. Tests sollten sofort durchgeführt und mit einer antiviralen Behandlung begonnen werden, wenn derartige Patienten ins Krankenhaus eingeliefert werden, raten die Experten. Ambulante Patienten mit diagnostizierter Grippe und hohem Komplikationsrisiko sollten ebenfalls so rasch wie möglich antivirale Medikamente erhalten.

  • Genauere molekulare Tests

  • Diese Maßnahmen gehören zu den aktualisierten Empfehlungen der IDSA, die jetzt in "Clinical Infectious Diseases" veröffentlicht wurden. Konkret werden neuere und genauere molekularen Tests empfohlen, die Ergebnisse binnen 15 bis 60 Minuten liefern. Damit wird sogenannten "Rapid-Influenza Diagnostic Tests" eine Absage erteilt. Diese liefern zwar rasche Ergebnisse, können jedoch bei mindestens 30 Prozent der ambulanten Patienten auch falsch negative Ergebnisse liefern.

    Eine antivirale Behandlung wird bei Patienten ohne hohem Risiko innerhalb von zwei Tagen ab Beginn der Symptome empfohlen. Die aktualisierten Richtlinien geben jedoch vor, dass diese Medikamente bei Personen mit hohem Risiko auch verabreicht werden sollten, wenn sie bereits mehr als zwei Tage krank sind.

    Zu den Risikogruppen gehören extrem fettleibige Menschen mit einem BMI von 40 oder mehr, Kinder unter zwei Jahren, Frauen, die erst vor Kurzem ein Kind geboren haben, Personen mit einem aufgrund einer Krankheit oder Medikamenten geschwächten Immunsystem, Patienten unter 19 Jahren, die langfristig mit Aspirin behandelt werden, chronisch Kranke mit Asthma, neurologischen Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen des Nervensystems wie Zerebralparese, Epilepsie oder nach einem Schlaganfall, Herz- oder Lungenerkrankungen, Erkrankungen von Nieren, Leber oder Stoffwechsel sowie die Bewohner von Pflegeheimen. In den USA sind zusätzlich amerikanische Indianer und die Ureinwohner Alaskas betroffen.

  • Impfung schützt Risikopatienten mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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