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  • Herzleiden nach Brustkrebstherapie möglich

  • Frauen nach Menopause stärker betroffen - Kardiologische Nachbesprechung wichtig.

  • 26.06.2019
  • Artikel weiterempfehlenArtikel weiterempfehlen | Artikel kommentierenArtikel kommentieren
  • Dank fortgeschrittener Behandlungsmethoden ist die Wahrscheinlichkeit, eine Brustkrebserkrankung zu überleben, heute inzwischen hoch. Manche Theorien bringen laut einer Studie unter Beteiligung der Paulista State University jedoch ein höheres Risiko anderer Gesundheitsprobleme mit sich. Frauen nach der Menopause mit Brustkrebs verfügen laut den in "Menopause" veröffentlichten Ergebnissen über ein erhöhtes Risiko einer Herzerkrankung.

  • Risiko bis zu 30 Jahre danach

  • Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bleibt die Haupttodesursache bei Frauen nach der Menopause. Frauen, die gegen Brustkrebs behandelt wurden, verfügten laut der Studie über ein erhöhtes Risiko einer Herzerkrankung. Diese Auswirkung kann erst mehr als fünf Jahre nach der Strahlenbelastung auftreten. Das Risiko kann in der Folge bis zu 30 Jahren weiter bestehen.

    Ziel der Studie war der Vergleich und die Bewertung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen nach der Menopause, die Brustkrebs überlebt hatten. Die Daten wurden mit jenen von Frauen ohne Brustkrebs verglichen. Es zeigte sich, dass bei den Überlebenden ein deutlich erhöhter Zusammenhang mit metabolischem Syndrom, Diabetes, Arteriosklerose, Hypertriglyzeridämie und abdominaler Adipositas bestand. Diese Erkrankungen gelten als Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Leiden. Das Risiko eines Todes aufgrund dieser Erkrankungen erhöhte sich dabei in einem ähnlichen Ausmaß wie die Sterberaten aufgrund der Krebserkrankung.

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  • Quelle: pressetext.com

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